Homepage-Baukasten: Kosten über drei Jahre und Rechner
Homepage-Baukasten: Was Jimdo, IONOS, STRATO und Co. kosten, wann ein Baukasten reicht und was er über drei Jahre mit deiner Zeit kostet, mit Rechner.

Inhaltsverzeichnis anzeigen
- Was ein Homepage-Baukasten ist und was im Preis steckt
- Was der Tarif abdeckt
- Was du selbst übernimmst
- Homepage-Baukästen im Vergleich: was sie 2026 kosten
- Einstiegspreis und Verlängerung
- Kostenlose Tarife und ihre Grenzen
- Wann ein Homepage-Baukasten reicht
- Wann ein Baukasten an seine Grenzen kommt
- Baukasten oder Webdesigner: die Frage dahinter
- Die Rechnung über drei Jahre: Baukasten gegen Webdesigner
- Die Annahmen im Beispiel
- Deine eigene Zeit ist der größte Posten
- Der Rechner: Baukasten oder Webdesigner über drei Jahre
- Ein Beispiel: dieselbe Website, zwei Wege
- Was die Rechnung nicht zeigt
- Homepage selbst erstellen: in fünf Schritten mit dem Baukasten
- Typische Fehler beim Selbstbau
- Wenn du später wechseln willst
- Was beim Umzug mitkommt
- Domain und Google-Positionen sichern
- Häufige Fragen zum Homepage-Baukasten
- Was kostet ein Homepage-Baukasten im Monat?
- Welcher Homepage-Baukasten ist der beste?
- Reicht ein Homepage-Baukasten für ein Unternehmen?
- Ist ein Homepage-Baukasten günstiger als ein Webdesigner?
- Kann ich mit einem Baukasten bei Google gefunden werden?
- Kann ich meine Baukasten-Website später zu einem anderen Anbieter umziehen?
Ein Homepage-Baukasten kostet im Monat oft weniger als ein Mittagessen. Ob er wirklich günstig ist, zeigt sich erst über die ganze Laufzeit: Zum Tarif kommen Verlängerungspreise, Extras und vor allem die Stunden, die du selbst in Aufbau und Pflege steckst. Hier findest du die aktuellen Preise der großen Anbieter, eine Checkliste, wann ein Baukasten reicht, einen Rechner für drei Jahre und einen Entscheidungsbogen als PDF.
- Ein Homepage-Baukasten ist eine gemietete Website. Vorlage, Editor, Hosting und meist eine Domain stecken im Monatspreis, Texte, Bilder und Pflege machst du selbst.
- Die Tarife für eine kleine Firmenwebsite liegen laut den Preisseiten von Jimdo, IONOS, STRATO und Squarespace ohne Aktionsrabatt bei rund 7 bis 33 Euro im Monat, je nach Anbieter, Tarif und Laufzeit (Stand 27.10.2026).
- Achte auf den Preis nach der Aktion. Einstiegsangebote für 0 oder 1 Euro gelten oft nur für einige Monate, danach zahlst du den regulären Tarif.
- Ein Baukasten reicht für eine kleine Präsenz mit wenigen Seiten, die du selbst pflegen willst. Bei Schnittstellen, mehreren Sprachen oder großem Wachstum stößt er an Grenzen.
- Deine eigene Zeit ist der größte Posten. Der Rechner zeigt, ab welchem Wert deiner Stunde ein Webdesigner über drei Jahre günstiger wird.
Was ein Homepage-Baukasten ist und was im Preis steckt
Ein Homepage-Baukasten ist ein Online-Werkzeug, mit dem du eine Website im Browser zusammenklickst. Du wählst eine Vorlage, tauschst Texte und Bilder aus und veröffentlichst die Seiten mit einem Klick. Server, Software und Sicherheitsupdates übernimmt der Anbieter. Bekannte Beispiele sind Wix, Jimdo, Squarespace und die Baukästen der Hoster IONOS und STRATO.
Ich entwickle seit über 20 Jahren Erweiterungen für Shopsysteme und WordPress und baue von Münster aus Websites für kleine und mittlere Unternehmen. Meine Faustregel aus dieser Zeit: Ein Baukasten ist kein schlechtes Werkzeug, sondern ein Mietvertrag. Er passt, solange deine Website in den Rahmen passt, den der Anbieter vorgibt.
Was der Tarif abdeckt
- Hosting und Technik: Server, Software-Updates, SSL-Zertifikat und Sicherheit liegen beim Anbieter.
- Vorlagen und Editor: fertige Designs, die du per Klick anpasst, oft mit KI-Hilfe für erste Texte.
- Domain: In vielen Tarifen ist eine Domain enthalten, bei einigen Anbietern nur im ersten Jahr.
- E-Mail und Statistik: je nach Tarif Postfächer, Besucherstatistik und einfache SEO-Einstellungen.
Was du selbst übernimmst
Alles, was die Website zu deiner macht, bleibt bei dir: Seitenaufbau, Texte, Bilder, Pflichtangaben wie Impressum und Datenschutzerklärung, Suchmaschinen-Einstellungen und jede spätere Änderung. Genau diese Arbeit fehlt in den meisten Preisvergleichen, weil sie nicht auf der Rechnung des Anbieters steht. Sie kostet trotzdem, nämlich deine Zeit.
Homepage-Baukästen im Vergleich: was sie 2026 kosten
Die Tabelle zeigt die Tarife ohne Online-Shop, so wie sie am 27.10.2026 auf den Preisseiten der Anbieter standen. Alle Preise gelten je Monat. Jimdo, IONOS und STRATO nennen sie inklusive Mehrwertsteuer, Squarespace zuzüglich. Preise und Aktionen ändern sich häufig, prüf vor dem Abschluss die aktuelle Seite.
| Anbieter | Tarife ohne Shop, je Monat ohne Aktionsrabatt | Einstiegsangebot | Domain |
|---|---|---|---|
| Jimdo | Start 12 €, Grow 20 €, Grow Legal 29 €, bei 12 Monaten Laufzeit | kostenloser Tarif mit Jimdo-Adresse und 5 Seiten | in den bezahlten Tarifen für die erste Vertragslaufzeit |
| IONOS | Starter 12 €, Plus 18 €, Pro 33 €, als regulären Preis neben dem Angebot genannt | Starter 6 € für 6 Monate, Plus 1 € für 12 Monate, Pro 18 € für 6 Monate | Wunsch-Domain gratis, laut Anbieter im ersten Jahr |
| STRATO | Basic 9 €, Plus 15 €, Pro 20 € bei monatlicher Laufzeit; nach der Aktion bei 12 Monaten Laufzeit 7 €, 12 €, 18 € | Basic und Pro im ersten Monat 0 €, Plus 1 € für 12 Monate | eine Domain dauerhaft enthalten |
| Squarespace | Basic 12 €, Core 18 €, bei jährlicher Zahlung, zuzüglich Mehrwertsteuer | kostenlose Probephase von 14 Tagen | bei Jahresabo im ersten Jahr kostenlos |
| Wix | Light, Core, Business; die Preisseite zeigte beim Abruf Preise in US-Dollar | kostenloser Tarif mit Wix-Adresse | Gutschein für das erste Jahr in den bezahlten Tarifen |
Quellen: Preisseiten von Jimdo, IONOS, STRATO, Squarespace und Wix, abgerufen am 27.10.2026. Auszug aus den Preisseiten, keine vollständige Marktübersicht und keine Empfehlung für einen Anbieter. Verbindlich sind die Bedingungen im Bestellprozess.
Einstiegspreis und Verlängerung
Mehrere Anbieter werben mit 0 oder 1 Euro im Monat. Beim Angebot steht, für wie viele Monate der Preis gilt. Bei IONOS kostet der Plus-Tarif laut Preisseite (Stand 27.10.2026) 12 Monate lang 1 €, als regulären Preis nennt die Seite 18 € im Monat. Rechnest du nach den 12 Monaten mit diesen 18 €, zahlst du über drei Jahre nicht 36 €, sondern 12 € im ersten Jahr und 432 € in den zwei Jahren danach, zusammen 444 €. Rechne deshalb immer mit dem Preis ohne Aktion, das Angebot ist ein Bonus für den Start.
Drei Kosten, die im Monatspreis oft fehlen
- Die Domain nach dem ersten Jahr, wenn sie nur im ersten Jahr gratis ist.
- Extras im Abo, etwa Generatoren für Rechtstexte, Terminbuchung, mehr Postfächer oder Bildlizenzen.
- Der Wechsel auf einen größeren Tarif, sobald du mehr Seiten, eigene Formulare oder einen Shop brauchst.
Kostenlose Tarife und ihre Grenzen
Jimdo und Wix bieten kostenlose Tarife an, IONOS eine zeitlich begrenzte Demo. Zum Ausprobieren sind sie gut. Für ein Unternehmen reichen sie in der Regel nicht: Die Website läuft unter einer Adresse des Anbieters statt unter deiner eigenen Domain, und Seitenzahl und Funktionen sind begrenzt. Eine eigene Domain ist für die meisten Firmen der Mindeststandard, weil Kunden sie auf Visitenkarte, Rechnung und in der E-Mail-Adresse sehen.
Wann ein Homepage-Baukasten reicht
Ein Baukasten ist dann die richtige Wahl, wenn die Website eine Visitenkarte im Netz sein soll und du gern selbst daran arbeitest. Diese Punkte sprechen dafür:
- Wenige Seiten: Start, Leistungen, Über uns, Kontakt, vielleicht ein paar Referenzen.
- Kein Shop und keine Schnittstellen: Die Website muss nicht mit Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Buchungssystem sprechen.
- Eine Sprache: Du brauchst keine zweite Sprachfassung mit eigener Suchmaschinen-Optimierung.
- Du hast Zeit und Freude daran: Texte schreiben, Bilder auswählen und kleine Änderungen selbst machen ist für dich kein Pflichtprogramm.
- Ein schneller Start zählt mehr als Feinschliff: etwa bei einer Gründung oder einem Nebenerwerb.
Wann ein Baukasten an seine Grenzen kommt
Hier wird es mit einem Baukasten schwierig
- Die Website soll Anfragen bringen, und du willst Seiten für einzelne Leistungen und Orte gezielt für Google ausbauen.
- Du brauchst Anbindungen an Software, die der Anbieter nicht als fertige App anbietet.
- Mehrere Sprachen oder viele Seiten sollen gepflegt werden, mit eigener Struktur je Sprache.
- Du willst unabhängig bleiben und die Website später ohne Neuaufbau zu einem anderen Anbieter mitnehmen.
- Dir fehlt die Zeit für Aufbau und Pflege, und die Website bleibt sonst über Monate unverändert.
Bei der Suchmaschinen-Optimierung sind moderne Baukästen für kleine Websites meist ausreichend. Seitentitel, Beschreibungen und eine Sitemap kannst du in der Regel selbst setzen. Wo die Grenzen liegen, steht im Beitrag SEO und CMS.
Baukasten oder Webdesigner: die Frage dahinter
Ein Baukasten passt, wenn du selbst gestalten und pflegen möchtest. Ein Webdesigner wird interessant, wenn dir dafür die Zeit fehlt oder deine Anforderungen über den Baukasten hinausgehen. Welcher Weg günstiger ist, hängt deshalb weniger an den Monatspreisen als an deinen eigenen Stunden. Genau das rechnet der nächste Abschnitt durch.
Die Rechnung über drei Jahre: Baukasten gegen Webdesigner
Die meisten Vergleiche stellen nur Monatspreise nebeneinander. Über drei Jahre sieht die Rechnung anders aus, sobald du deine eigene Zeit mitzählst. Das Schaubild zeigt ein ausgedachtes Beispiel mit den vorausgefüllten Werten des Rechners weiter unten.
| Drei Jahre | Baukasten | Webdesigner |
|---|---|---|
| Geld | 948 € | 3.800 € |
| Deine Stunden | 102 h | 28 h |
Gleich teuer bei 38,54 € je Stunde deiner Zeit. Darunter ist der Baukasten günstiger, darüber der Webdesigner.
Die Annahmen im Beispiel
Tarif 18 € im Monat und 100 € im Jahr für Extras wie Rechtstexte-Generator oder Bildlizenzen. Dazu 30 Stunden für den Aufbau und 2 Stunden Pflege im Monat.
Erstellung 2.000 € einmalig, 50 € im Monat für Hosting und Wartung. Deine Zuarbeit: 10 Stunden beim Start für Inhalte und Abstimmung, eine halbe Stunde im Monat danach.
Die Werte sind ausgedacht und keine Marktpreise, auch die 2.000 € sind kein Preis von mir. Rechne mit dem Angebot, das dir tatsächlich vorliegt. Wie viele Stunden ein Aufbau wirklich braucht, hängt an deinen Texten und Bildern. Wer alles schon fertig hat, kommt schneller ans Ziel, wer bei null beginnt, braucht oft deutlich länger.
Deine eigene Zeit ist der größte Posten
Im Beispiel kostet der Webdesigner 2.852 € mehr Geld und spart dir 74 Stunden. Teilst du das eine durch das andere, kommst du auf 38,54 €. Das ist die Schwelle: Ist dir eine Stunde deiner verfügbaren Zeit weniger wert, rechnet sich der Baukasten. Ist sie dir mehr wert, rechnet sich der Webdesigner.
Gemeint ist nicht automatisch der Betrag, den du Kunden für eine Stunde berechnest. Gemeint ist, was dir die Zeit wert ist, die du sonst für Aufträge, Familie oder Erholung hättest. Wer abends gern an der eigenen Website bastelt, setzt einen niedrigen Wert an. Wer dafür Kundentermine absagen müsste, einen hohen.
Der Rechner: Baukasten oder Webdesigner über drei Jahre
Trag deine eigenen Zahlen ein. Den Wert deiner Stunde kannst du leer lassen, dann zeigt der Rechner nur die Schwelle. Die vorausgefüllten Werte sind das ausgedachte Beispiel von oben.
Baukasten
948,00 €
plus 102 Stunden deiner Zeit
Webdesigner
3.800,00 €
plus 28 Stunden deiner Zeit
Gleich teuer bei 38,54 € je Stunde deiner ZeitDer Webdesigner kostet über 3 Jahre 2.852,00 € mehr und spart dir 74 Stunden. Ist dir eine Stunde weniger wert, ist der Baukasten günstiger, ist sie dir mehr wert, der Webdesigner.
Das ist eine Planungsrechnung. Der Rechner zählt Geld und Stunden über die gewählte Laufzeit zusammen. Er kennt keine Aktionspreise, keine Steuern und keinen Wechsel auf einen größeren Tarif. Was die Website dir an Anfragen bringt, rechnet er nicht mit, weil das bei beiden Wegen an Inhalt und Pflege hängt. Trag alle Beträge einheitlich brutto oder netto ein. Das Ergebnis ersetzt kein Angebot.
Liegt dein Ergebnis beim Baukasten, wähl den Tarif nach den Seiten und Funktionen, die du in drei Jahren brauchst, nicht nach dem Aktionspreis. Liegt es beim Webdesigner, hol dir zwei oder drei Angebote, die Erstellung und laufende Kosten getrennt ausweisen. Was eine Website mit Webdesigner kostet und welche Posten in ein Angebot gehören, steht im Beitrag Was kostet eine Website?. Bei mir startet eine professionelle WordPress-Website ab 5.000 € netto, umfangreichere Auftritte liegen darüber. Meine Angebote richten sich an Unternehmen, nicht an Privatpersonen. Was dazugehört, steht auf der Seite Webseiten erstellen lassen.
Ein Beispiel: dieselbe Website, zwei Wege
Beispiel: eine Praxis mit fünf Seiten
Angenommen, eine Physiotherapeutin plant eine Website mit Start, Leistungen, Team, Anfahrt und Kontakt. Sie rechnet mit den Werten aus dem Rechner: 948 € und 102 Stunden für den Baukasten, 3.800 € und 28 Stunden mit Webdesigner.
Setzt sie eine Stunde ihrer Zeit mit 30 € an, weil sie die Website abends nebenbei bauen würde, kostet der Baukasten über drei Jahre 4.008 € und der Webdesigner 4.640 €. Der Baukasten ist 632 € günstiger.
Setzt sie 50 € an, weil sie dafür Behandlungstermine verschieben müsste, kostet der Baukasten 6.048 € und der Webdesigner 5.200 €. Jetzt ist der Webdesigner 848 € günstiger. Dieselbe Website, dieselben Preise, eine andere Antwort.
Was die Rechnung nicht zeigt
Geld und Stunden sind nur ein Teil. Bei einem Webdesigner bekommst du zusätzlich eine Struktur, die auf Anfragen ausgelegt ist, und jemanden, den du anrufen kannst. Beim Baukasten behältst du dafür die volle Kontrolle über jede Änderung und musst auf niemanden warten. Welche Seite schwerer wiegt, entscheidest du. Die Rechnung sorgt nur dafür, dass du nicht aus dem falschen Grund entscheidest.
Homepage selbst erstellen: in fünf Schritten mit dem Baukasten
Wenn der Baukasten zu dir passt, kommst du mit dieser Reihenfolge am schnellsten zu einer Website, die nicht nach erstem Entwurf aussieht.
- 1
Ziel und Seiten festlegen. Schreib auf, was ein Besucher auf der Website tun soll, etwa anrufen, eine Anfrage schicken oder einen Termin buchen. Daraus ergeben sich die Seiten.
- 2
Tarif und Domain wählen. Vergleiche die regulären Preise, nicht die Aktionspreise, und prüf, ob die Domain auch nach dem ersten Jahr enthalten ist und auf deinen Namen läuft.
- 3
Inhalte vorbereiten, dann die Vorlage wählen. Texte und Bilder zuerst sammeln spart die meiste Zeit. Eine Vorlage, die zu deinen Inhalten passt, findest du danach schneller als umgekehrt.
- 4
Pflichtangaben einrichten. Impressum und Datenschutzerklärung gehören auf jede geschäftliche Website. Eine Einwilligungsabfrage brauchst du, sobald Dienste Informationen auf den Geräten der Besucher speichern oder auslesen, die für den Betrieb nicht unbedingt nötig sind, etwa Statistik, Karten oder Videos. Prüf, was dein Baukasten von sich aus einbindet, und schließ im Kundenkonto den Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter ab.
- 5
Für die Suche vorbereiten. Je Seite einen eindeutigen Seitentitel und eine Beschreibung setzen, die Website in der Google Search Console anmelden und ein Unternehmensprofil bei Google anlegen.
Hinweis:
Die Angaben zu Impressum, Datenschutzerklärung und Einwilligungsabfrage sind eine allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung. Welche Pflichten für deine Website gelten, hängt von deinem Angebot und den eingebundenen Diensten ab. Lass die Rechtstexte im Zweifel von einer Anwältin, einem Anwalt oder einer Datenschutzfachkraft prüfen.
Typische Fehler beim Selbstbau
Daran scheitern viele Baukasten-Websites
- Die Vorlage bleibt halb ausgefüllt, mit Platzhaltertexten oder Beispielbildern der Vorlage.
- Jede Seite heißt gleich, etwa nur mit dem Firmennamen als Seitentitel.
- Die Startseite erklärt nicht, was du anbietest und für wen.
- Kontaktdaten fehlen oder sind versteckt, obwohl die Website Anfragen bringen soll.
- Nach dem Start passiert nichts mehr, und Öffnungszeiten oder Leistungen veralten.
Wenn du später wechseln willst
Viele beginnen mit einem Baukasten und wechseln, wenn die Website wächst. Das klappt gut, wenn du es von Anfang an mitdenkst. Der wichtigste Punkt ist die Domain, denn an ihr hängen deine Besucher, deine Google-Positionen und oft auch deine E-Mail-Adresse.
Was beim Umzug mitkommt
Texte und Bilder kannst du immer mitnehmen, notfalls per Hand. Das Design und der Aufbau der Seiten sind dagegen an den Baukasten gebunden. Häufig lässt sich die Website nicht als Ganzes in ein anderes System übernehmen, ein Wechsel bedeutet dann einen Neuaufbau. Lies vor dem Start in der Hilfe deines Anbieters nach, was er für einen Umzug vorsieht.
Domain und Google-Positionen sichern
- Die Domain läuft auf deinen Namen und du bekommst beim Anbieter einen Code für den Umzug, oft Auth-Code genannt.
- Die Adressen der Seiten werden notiert, damit alte Adressen nach dem Umzug per Weiterleitung auf die neuen Seiten zeigen.
- Der Vertrag beim Baukasten läuft weiter, bis die neue Website online ist und die Domain umgezogen ist.
Was bei einem Wechsel mit bestehenden Google-Positionen zu beachten ist, beschreibt die Seite Website-Relaunch. Wenn du ohnehin über WordPress nachdenkst, lohnt der Beitrag WordPress-Website erstellen lassen.
Entscheidungsbogen: Baukasten oder Webdesigner
Acht Prüffragen und die Rechnung über drei Jahre zum Ausfüllen, auf einer Seite zum Ausdrucken.
Jetzt herunterladen (PDF)Häufige Fragen zum Homepage-Baukasten
Was kostet ein Homepage-Baukasten im Monat?
Für eine kleine Firmenwebsite ohne Shop nannten die Preisseiten von Jimdo, IONOS, STRATO und Squarespace am 27.10.2026 Preise ohne Aktionsrabatt von rund 7 bis 33 € im Monat, je nach Tarif und Laufzeit. Einstiegsangebote liegen darunter, gelten aber nur für einige Monate.
Welcher Homepage-Baukasten ist der beste?
Den einen besten gibt es nicht. Entscheidend ist, wie viele Seiten du brauchst, ob die Domain dauerhaft enthalten ist, was der Tarif nach der Aktion kostet und ob dir der Editor liegt. Teste zwei Anbieter mit einer kostenlosen Probephase, bevor du dich festlegst.
Reicht ein Homepage-Baukasten für ein Unternehmen?
Für eine kleine Präsenz mit wenigen Seiten, einer Sprache und ohne Anbindung an andere Software reicht er oft. Soll die Website gezielt Anfragen über Google bringen, mehrsprachig sein oder mit anderen Systemen zusammenarbeiten, stößt er an Grenzen.
Ist ein Homepage-Baukasten günstiger als ein Webdesigner?
Beim Geld fast immer, bei der Gesamtrechnung nicht unbedingt. Sobald du deine eigenen Stunden für Aufbau und Pflege mitzählst, kann ein Webdesigner über drei Jahre günstiger sein. Der Rechner oben zeigt die Schwelle für deine Zahlen.
Kann ich mit einem Baukasten bei Google gefunden werden?
Ja. Die meisten modernen Baukästen bieten Seitentitel, Beschreibungen und Sitemaps. Entscheidend sind wie bei jeder Website gute Inhalte zu deinen Leistungen. Grenzen gibt es bei feiner technischer Steuerung und bei sehr vielen Seiten.
Kann ich meine Baukasten-Website später zu einem anderen Anbieter umziehen?
Texte, Bilder und die Domain kannst du mitnehmen. Das Design und der Seitenaufbau bleiben häufig im Baukasten, der Umzug bedeutet dann einen Neuaufbau. Was dein Anbieter vorsieht, steht in seiner Hilfe. Mit Weiterleitungen von den alten auf die neuen Adressen bleiben die Google-Positionen besser erhalten.
Unsicher, ob der Baukasten für dich reicht?
Schreib mir kurz, was deine Website können soll. Ich sage dir, ob ein Baukasten genügt oder wo du an seine Grenzen kommst.
Einschätzung anfragenBaukasten oder Webdesigner für deine Website?
Schreib mir kurz, was deine Website können soll, wie viele Seiten du planst und ob schon etwas online ist. Ich sage dir, ob ein Baukasten für dich reicht oder wo er an seine Grenzen kommt.



